Universität Bern

Früher räumte sie Archive auf – heute entwickelt sie Chatbots

Text: Simona Oliveira
Photography: Dres Hubacher

05. Feb. 2026 | 1 min. Lesedauer

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Julia Bells Karriere führte sie von einem fensterlosen Keller im Bundesarchiv zu den Informatikdiensten der Uni Bern. Die Geschichte eines Quereinstiegs.

Das Wichtigste in Kürze

  • Julia Bell arbeitet heute als Junior-Projektleiterin bei den Informatikdiensten der Universität Bern.
Früher war sie über zehn Jahre als Archivarin im Bundesarchiv tätig und beschäftigte sich mit der Ordnung und Digitalisierung von Archiven.
  • Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium wechselte sie bewusst in die Informatik.
  • An der Uni Bern koordiniert sie IT-Projekte und ist an der Entwicklung eines universitätseigenen Chatbots beteiligt.

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Wenn man Julia Bell fragt, was sie an ihrer Arbeit als Projektleiterin bei den Informatikdiensten der Uni Bern besonders schätzt, kriegt man eine überraschende Antwort: «Das Tageslicht!» Als ehemalige Archivarin ist das für sie keine Selbstverständlichkeit: «Früher arbeitete ich oft in fensterlosen Kellern, die nur von Neonröhren beleuchtet werden.» Heute sitzt sie in einem hellen Büro mit freiem Blick nach draussen.

Obwohl sie sich schon zu Studienzeiten für Informatik interessierte, studierte sie in Fribourg Geschichte und Latein, «da es vom Studienplan her besser passte». Noch während des Studiums fand sie eine Stelle im Bundesarchiv. Nach zehn Jahren im Archivwesen fasste Julia Bell den Entschluss, neue Wege zu gehen. Da sie bereits als Archivarin Erfahrung mit der Digitalisierung von Archiven gesammelt hatte, entschied sie sich für den Quereinstieg in die Informatik. Seit Januar 2024 ist sie bei den Informatikdiensten der Universität Bern tätig. «Ich wollte etwas Neues für meine berufliche Zukunft – und hier an der Uni Bern fühle ich mich erfüllt», erklärt sie. Julia Bell leitet heute mehrere Projekte, darunter die Entwicklung eines universitätseigenen Chatbots in Zusammenarbeit mit dem Data Science Lab.

Ich gehöre zu keinem fixen Team. Trotzdem fühle ich mich als Teil einer Community.

Julia Bell

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Im Arbeitsalltag koordiniert Julia Bell Teams, bringt Menschen und Abteilungen zusammen, verwaltet Budgets und behält den Überblick über verschiedene Projekte. Sie schätzt das kollegiale Umfeld an der Uni, den Austausch mit unterschiedlichen Persönlichkeiten und das Gefühl, dazuzugehören: «Ich gehöre zu keinem fixen Team. Trotzdem fühle ich mich als Teil einer Community. Allein das ist schon ein Highlight.»

Zu (k)einem Team gehören

Manchmal vermisst Julia Bell die klar begrenzten Projekte in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv mit Anfang und Ende. Zu Beginn habe in einem Archiv jeweils ein Chaos geherrscht – am Schluss sei jedes Dokument fein säuberlich dokumentiert an seinem Platz gewesen. Demgegenüber erfordern die IT-Projekte, die sie heute leitet, einen langen Atem. Sie freut sich deshalb besonders, wenn kleine Meilensteine erreicht werden, beispielsweise die Publikation einer neuen Webseite: «Dann kann ich innerlich das Licht löschen und abschliessen – wie früher im aufgeräumten Archiv.»

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Zu (k)einem Team gehören

Manchmal vermisst Julia Bell die klar begrenzten Projekte in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv mit Anfang und Ende. Zu Beginn habe in einem Archiv jeweils ein Chaos geherrscht – am Schluss sei jedes Dokument fein säuberlich dokumentiert an seinem Platz gewesen. Demgegenüber erfordern die IT-Projekte, die sie heute leitet, einen langen Atem. Sie freut sich deshalb besonders, wenn kleine Meilensteine erreicht werden, beispielsweise die Publikation einer neuen Webseite: «Dann kann ich innerlich das Licht löschen und abschliessen – wie früher im aufgeräumten Archiv.»

Zur Person

Deyaz

Julia Bell

Ist Junior Projektleiterin für die Informatikdienste der Universität Bern.

Kontakt
julia.bell@unibern.ch
+41 31 380 80 80